Web 2.0 vs. Fax – Journalisten in der Krise

Ein mehr als sehenswertes Video diese Woche auf carta

Ja, die Journaille , bewusst geschrieben, kann einem schon leid tun. Da ist ne Info verfügbar mittels Medium, dass der gemeine Bürger auch ohne Qualitätsjournalist einfach so ohne Druckerschwärze und redaktionelle Aufbereitung einfach so abrufen kann. Ein schlichtes Follow genügt, wo kommen wir denn da hin :)

Das Unbehagen der Hauptstadtjournalisten mit dem twitternden Regierungssprecher – Das Video from Carta on Vimeo.

Lustig auch der Kritikaufbau, eine Recherche im Web :lol: ergab, dass twitter unsicher sei, weil ja schließlich jeder twittern kann. Im Web selbst sind solche Quellen der Recherche natürlich nicht unsicher – hmmh blöd jetzt. Ein Teufelskreis…

Das Grinsen von Christoph Steegmans ist einfach göttlich und die Bedenken grausam – die Hinterher als Rechtfertigung gebrachten Argumente der Nachfrage wirken so konstruiert wie die Fragestellung selbst – die Kirche einfach mal im Dorf lassen.

Hier geht es nicht um das Recht der letzten Frage, sondern eher darum, ob es für die hiesige Medienlandschaft nicht besser wäre, wenn einige Journalisten ihre letzte Frage schon gestellt hätten…

mw

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