HP MicroServer N54L und vmware ESXI

Ich hab mir ja vorgenommen wieder etwas mehr zu schreiben, kaum 12 Monate nach dem Entschluss, setze ich es auch schon in die Tat um ;)

Im Job bin ich unter anderem für unsere IT-Architektur verantwortlich, wir setzen hier schon einige Jahre VM-Ware auf unseren Hosts ein und sind auch mehr als zufrieden damit. Für mich eines der Keyfeatures ist eigentlich das Backup, alles lässt sich sauber trennen und auch überwachen, wer sich beruflich mit umständlichen Backupscripts herumschlagen muss oder musste, weiss was ich meine. Weiter sind auch Tests neuer Software einfacher als früher möglich. Einfach eine Kopie der Produktivumgebung gezogen und getestet – so muss das sein. Auch privat setze ich seit einiger Zeit VMWAre ein, der erst Server den ich mir besorgt hatte war ein HP MicroServer NL40, hierauf läuft hauptsächlich ein FreeNAS-System, anfangs nur als ZFS-Spielwiese weiss ich mittlerweile auch dort Snapshots und anderes Gedöns zu schätzen und stelle damit für unseren kompletten Haushalt Speicherplatz zur Verfügung.

Zur Zeit gibt es einen Ausverkauf der alten MicroServer Serie der HP, unter anderem bei Amazon zu finden:

Für nicht mal 200 Euro bekommt man hier eine schöne Spielwiese zum Einstieg in die Welt der Hypervisor.

Nach und Nach will ich hier zeigen wie man seinen eigenen ESXI-Host aufsetzt und zusätzlich auch wie man zusätzlich ein ordentliches ZFS bekommt. Zum “Spielen” kann man beides auch auf dem gleichen Host betreiben, für den Alltag empfehle ich das nicht, ich habe daher zwei von der Sorte.

Hier erst mal die Teile die ich in den zwei Microservern verbaut habe:

- 2 Mal HP MicroServer N54L (ich persönlich habe einen N40L und einen N54L – macht aber keinen Sinn derzeit da der Vorgänger zu höheren Preisen als der N54L gehandelt wird)
- 2 Mal 16 GB RAM non-ECC
- 2 Mal HP RemoteAccess-Karte um das Teil auch ohne Monitor vernünftig bedienen zu können
- 2 Mal vernünftige Netzwerkkarte (die Original hat so ihre Geschwindigkeitsprobleme)
- 8 Mal Western Digital Red WD20EFRX Festplatten für Speicher
- 2 Mal Samsung EVO840 1TB EVO Basic SSD
- 1 Mal Mach XTreme SATA DOM 16GB SSD mit SLC für ZIL für das ZFS-System, dazu später mehr
- 1 Mal Kingston SSDNow mit 60GB für L2ARC für das ZFS-System, dazu später mehr
- 1 Mal eSATA auf SATA Kabel
- 2 Mal SATA Kabel
- 2 Einbaurahmen auf 5,25 mit Halterung für 2,5 Zoll Platten

Als erstes setzen wir den ESXI-Host auf, das wird der nächste Teil dieser Serie.

So sieht das ganze an meinem Arbeitsplatz aus:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Veröffentlicht unter technisch.es, Weblog
  • leachim

    Ich bin sehr gespannt auf deine weiteren Artikel. Kannst du bitte eine Anleitung so schreiben, das ein Anfänger auch amit zurecht kommt einen ESXI Host aufzusetzten. Danke

  • wami

    Das werde ich so probieren, am Samstag ist der nächste Artikel Online :)

  • Micha

    Ich bin gespannt wie du alles darin verbaut bekommst und wie die Benchmarks dann ausschauen!

    • http://www.tektura.me Michael

      Verbaut ist ja schon lange alles, ist ja mehr so was wie eine Retrospektive, auf der Kiste selbst sind die Benchmarks schon toll, gerade beim NAS4FREE – bringt nur nix, da die Leitung der Kropf ist. Und da muss ich zwangsweise über solche Fritz!-Powerlines gehen, da komme ich auf maximal 70MB/s. Auf der Kiste mit dem Hypervisor ist der Kropf leider die CPU, aber Arbeiten kann man dennoch gut… Laufen ja auch schon so 12 Maschinen drauf :)